Fotoapparate - Fotos und Bilder

 

Am Anfang aller Fotoapparate stand die „dunkle Kammer", besser bekannt unter dem Namen „Camera Obscura".  Statt eines Objektivs hatte diese Camera Obscura ein kleines Loch, damit wurde ihr Bild auf eine Fläche projiziert, z.B. eine Mattscheibe, eine Tischplatte oder eine Leinwand, auf denen dann eine realistische Zeichnung angefertigt werden konnte.

 

Die ersten Fotoapparate, die parallel mit der Entwicklung der Fotografie entstanden, waren noch richtige Ungetüme aus Holz. Genau wie die Bildabzüge, die Daguerreotypien, waren diese Kameras Einzelanfertigungen und sündhaft teuer. Das war um 1840.  Wer denkt da heutzutage noch an die monströsen Gebilde, ihr aufwendiger Aufbau und die nicht minder komplizierte Handhabung, wenn wir heute einfach unser Fotohandy hochhalten und gestochen scharfe Aufnahmen rund um uns machen können? Welch ein Riesensprung innerhalb von rund 170 Jahren!

 

Nach der Erfindung des Fotoapparates ging es zügig voran in der Weiterentwicklung. Schon 1841 stellte das Braunschweiger Unternehmen Voigtländer die erste Ganzmetall-Kamera vor. Einher kam auch das Objektiv. Voigtländers Objektive waren es dann auch, die erstmals in der Geschichte der Fotografie als mathematisch berechnete Präzisionsobjektive auf dem Markt kamen - mit einer bis dahin unbekannten Lichtstärke von 1/3,7 und damit die Daguerre-Objektive weit übertrafen.

 

 

Dann hat sich im Grundaufbau der herkömmlichen Fotoapparate bis heute nichts wesentlich geändert. Eine Kamera hat eine Film-, eine Objektiv- und eine Schärfenebene. Das Objektiv bündelt das Licht und projiziert es auf eine Bildebene, den Film. Ein mechanischer bzw. elektronischer Verschluss regelt die Belichtungszeit auf dem Film. Die Blende vor dem Objektiv wiederum steuert den Lichteinlass.

 

Kameras und Fotoapparate für bessere Bilder

 

Im Laufe der Zeit hat sich mit der Differenzierung in der Fotografie (Landschaft, Akt, Porträt, Architektur, Reportage usw.) auch eine Vielfalt bei den Fotoapparaten entwickelt, die sich nach unterschiedlichen Kriterien richtet. So unterscheiden sich Kameras nach Aufnahmeformat (Großbild, Mittelbild, Kleinbild, Kleinstbild) und nach optischer Konstruktion (Sucherkamera, Spiegelreflexkamera, Lochkamera, Fachkamera). Die Fachkamera übrigens hat jenes flexible Balgengehäuse, wie wir es von historischen Geräten kennen und an einen Blasebalg erinnern.  Sie wird vor allem als Großbild-Großformatkamera eingesetzt.

 

Schließlich erfolgt die Einteilung der Fotoapparate noch nach Filmtypm, also Rollfilm, Kleinbildfilm (35 mm), APS-Film, Disc-Film, Sofortbildfilm (Polaroid) und Pocket-Film. Letztere Filmart kennen wir aufgrund ihrer Unauffälligkeit besonders aus Spionagefilmen.

 

 

 

 

Damit wäre die Einteilung noch längst nicht beendet, denn man unterscheidet auch nach chemischem und elektronischem Aufnahmemedium, also nach analogen bzw. Digitalkameras. 

Und dann gibt es noch die Apparate für ganz spezielle Einsätze, z.B. Panoramakameras, Messbildkameras, Hochgeschwindigkeitskameras, Überwachungskameras, Infrarotkameras und Unterwasserkameras.

 

Fotoapparate, noch dazu, wenn sie historischen Ursprungs sind, sind bei Sammlern zum Objekt der Begierde geworden. So wie die einen Briefmarken oder Münzen in ihre Alben stecken, deponieren andere ihre wertvollen Kamerastücke ins Regal. Ein teures, aber auch interessantes Hobby.

 

 
Fotobücher Fotobuch Software Fotobuchsoftware

Fotoapparate


Navigation überspringen
  • Fotoapparate Digital
  • Fotoapparate Photos
  • Fotoapparate Analog
  • Fotoapparate Spiegel


Fotobücher