Digitalkamera - Kleine Kameras für super Fotos

 

Noch Mitte der 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts wurde die seit 1963 existierende Digitalkamera hauptsächlich von professionellen Mode- und Werbefotografen eingesetzt. Heute ist dieses handliche Gerät geradezu zu einem Massenphänomen geworden. In fast jedem Haushalt ist es zu finden wie TV oder Kühlschrank. Und auch schon die Kinder führen sie mit sich wie früher einen Ball oder einen Roller. Inzwischen gibt es Digitalkameras extra für Kinder.

Die Welt der digitalen Fotoapparate und ihre rasante Entwicklung ist eng verbunden mit dem stürmischen verlauf der Computertechnik. Die Innovationsgeschwindigkeit verkürzte die Laufzeit eines bestehenden Modells. Schon nach wenigen Monaten ist wieder eine Neuentwicklung auf dem Markt, wobei auch das Design dauernd Veränderungen unterworfen ist.

 

 

Nicht selten entscheiden sich gerade jüngere Kunden beim Kauf eines digitalen Fotoapparates für ein ausgeflipptes Design statt die technischen Eigenschaften in den Mittelpunkt zu rücken. So ist die Digitalkamera regelrecht zu einem Modeprodukt geworden. Nicht zuletzt die rapide fallenden Preise, die seit etwa zehn Jahren zu verzeichnen sind, haben zu dieser Entwicklung beigetragen.

 

Mit der Digitalkamera beste Fotos

 

Im Online-Handel haben sich die Anbieter auf solche Trends eingestellt, und man stößt hierbei auf alle möglichen Designs und Farben, ja man kann sogar eigene Gestaltung der Hülle in Auftrag geben, z.B. mit Logos, schrillen Mustern und sogar Strassüberzug.

Digitale Fotoapparate bestehen im Wesentlichen aus Objektiv, Monitor, Speichermedium (Card), Batterien, Auslöser und meist integriertem Blitz. Bei Systemkameras, wie digitalen Spiegelreflexkameras, sind Objektiv und Blitzlicht wechselbar.  Sowohl alle digitalen Kompaktkameras als auch viele digitale Spiegelreflexkameras verwenden einen Bildsensor mit einer teils erheblich kleineren Fläche als jene Kameras, die mit Filmen im weit verbreiteten und für viele gewohnten Kleinbildformat arbeiten.

Ein entscheidendes Kriterium beim Kauf einer Digitalkamera ist für viele die Pixelzahl. In der Regel gilt: Je mehr Pixel eine Kamera aufnehmen kann, umso mehr Details sind zu sehen und umso besser lässt sich die Aufnahme auf einem Monitor oder auf einem Ausdruck vergrößern, ohne dass die Qualität darunter leidet. Inzwischen üblich sind Kameras mit 10- bis 12-Megapixel-Sensor.

 

 

 

Doch sollte die Pixelzahl beim Kauf nicht allein entscheidend sein. Denn es muss nicht unbedingt heißen, dass bei höherer Pixelzahl automatisch die Bildqualität besser wird. Es kann z.B. bei sehr hoher Auflösung zum sogenannten Rauschen des Bildes kommen, es kommt weniger Licht. Doch bereits bei einer Auflösung von 4 Megapixeln sind Ausdrucke im DIN-A4-Format möglich, bei 6 Megapixeln sind Poster mit 30 x 40 Zentimeter Seitenlänge machbar. Und bei mehr als sieben Megapixeln kann man auch Ausschnitte mühelos vergrößern.

 

 

 

 

Die rasche Entwicklung im Bereich Fotoapparate Digital hat auch dazu geführt, dass Digitalkameras zunehmend in andere Geräte integriert wurden. Die bekanntesten und weit verbreistesten Beispiele sind ohne Zweifel Camcorder und Mobiltelefone. Und es lässt sich absehen, dass die Digitaltechnik für den Alltag noch längst nicht ausgereizt ist. Wer weiß, vielleicht können wir schon bald mit Hilfe unserer Armbanduhr Fotos schießen?

 

 

© Klaus-Peter Adler - Fotolia.com

 
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